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Archiv TAGS: Barfreimachungsmaschine

Die 1920er und 30er Jahre: Teil 4: Die Konkurrenz schläft nicht

1889 in Berlin geboren wuchs Erich Komusin im Arbeiterbezirk Wedding in der Soldiner Strasse 31 auf. Sein Vater Eduard, der eigentlich Schlosser war, betrieb seit 1893 zunächst hier und ab 1896 ein paar Häuser weiter in der Soldiner Strasse 92 erfolgreich eine Furagenhandlung. Nach dem Tod von seinem Schwiegervater übernahm Eduard Komusin 1907 das Grundstück, ließ ein Wohnhaus errichten und zog ein Jahr später mit der Futtermittelhandlung um die Ecke in die Wollankstrasse 64 Ecke Gotenburger Strasse. 1910 verkaufte er sein Geschäft und zog sich ins Privatleben zurück.

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Die 1920er und 30er Jahre: Teil 2: Gründung der Francotyp-Gesellschaft m.b.H

In den 20er Jahren sind Barfreimachungsmaschinen bei einer großen Zahl von Postämtern in Gebrauch; die Gebührensätze werden durch Einsetzen von Zahlentypen in die Freistempel je nach Bedarf gebildet.

Auch für die Auflieferung von Paketen wird an Postschaltern mit sehr starkem Postverkehr zur Barverrechnung der Paketgebühr von Maschinen Gebrauch gemacht. Seit Dezember 1921 sind für diesen Zweck Zählkassen in Betrieb. Die Paketkarten erhalten hierbei in dem sonst für das Aufkleben der Freimarken bestimmten Raum den Aufdruck eines Stempels mit Datum, laufender Kontrolle, Aufgabeort und Gebührenbetrag. Daneben wird gleichzeitig der Reichsadler in Prägedruck eingepreßt.

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