Ich habe einen Traum… eher einen Wunsch… Ach, streichen Sie das…

…ich habe eine Vorstellung davon, wie Kommunikation in Zukunft aussehen kann. Wie Output-Kanäle optimal und sinnvoll genutzt werden können. Wie Prozesse vereinfacht und Bearbeiter entlastet werden können. Und das, liebe Leser, endet nicht in einer Dystopie.

Es kommt sehr häufig vor, dass ich die Frage gestellt bekomme: “Was ist denn Ihrer Meinung nach die KILLERAPPLIKATION, damit alle Welt De-Mail einführen muss?“

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Die 1960er und 70er: Teil 1: Mit großen Aufträgen und weiteren Innovationen startet das nächste Jahrzehnt.

Im Jahr 1960 bringt Francotyp den Vollautomat „A9000“ auf den Markt und setzt neue Maßstäbe für die maschinelle Postabfertigung in Großbetrieben. Mit dieser Maschine findet die automatisierte Poststraße eine weite Verbreitung. Bis zu 10.000 Frankierungen pro Stunde erreicht die „A9000“.

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Die 1940er und 50er Jahre: Teil 2: Die kleinen Handfrankiermaschinen werden erwachsen

1949 erhielt „POSTALIA“ ihre ersten Auslandszulassungen, bis 1963 waren es fast 50 Länder, in denen die „POSTALIA“ zugelassen wird.
Francotyp musste auf die deutlich preiswerteren Postalia-Geräte reagieren. Zwischen der Francotyp „C“ und dem „POSTALIA“-Handroller bestand eine wesentliche Preisdifferenz von etwa 250 DM, fast 25%, und Francotyp erkannte, dass ihre „C“ bei kleineren Betrieben nicht mehr zum Zuge kommen würde. Die Technik erhielt den Auftrag, eine einfache kleine Handmaschine zu konstruieren, die ungefähr zum Preis der Postalia auf den Markt gebracht werden sollte. 1949 brachte die Francotyp GmbH das Model „Cc“ heraus, die auch dem kleinsten Betrieb die Sicherheit im Postbetrieb garantierte. Sie war dem Handroller eindeutig überlegen und im Preis nur unwesentlich oberhalb der „POSTALIA“. Die Anlage erfolgte von der Seite, es war ein Durchläufer mit dem Druck von oben.

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Resümee 90 Jahrfeier FP

Francotyp-Postalia ist 90 Jahre alt! Welches Unternehmen kann dies heute schon noch von sich sagen?

Anlässlich unseres Firmenjubiläums haben wir am 19. September in das Museum für Kommunikation geladen, denn hier wurde Post-Geschichte geschrieben. Hier ist die Post und die Welt der Kommunikation selbst Geschichte. Über 300 Gäste sind unserer Einladung gefolgt. Menschen, die seit Jahrzehnten mit der Francotyp-Postalia verbunden sind und wesentliche Schritte in der Geschichte der FP miterlebt und mitgestaltet haben.

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Die 1940er und 50er Jahre: Teil 1: Die Konkurrenzfirmen Francotyp & Postalia.

Aufgrund von Rüstungsaufträgen wurde die Frankiermaschinenproduktion bei Francotyp 1939 reduziert. Nur wenige Geräte werden während der Kriegsjahre produziert.
1945: Durch den Kriegsausbruch musste die gerade aufgenommene Arbeit bei  der Postalia (damals noch Freistempler GmbH, Frankfurt/M.) wieder unterbrochen werden. 1945 bot sich folgendes Bild: Die Fabrikationsstätten in Frankfurt waren zerstört, Pläne und Zeichnungen verloren. Nach der Währungsreform begann der Kampf um den Kunden. Es gehörte viel Mut dazu, den Versuch zu unternehmen, mit einer kleinen schwarzen Maschine – von der Konkurrenz ironisch „Bügeleisen“ tituliert – auf den Markt zu kommen. Der Markt war seit 1923 von der Konkurrenzfirma Francotyp, die ein umfangreiches, bewährtes Frankiermaschinenprogramm für alle Betriebsgrößen anzubieten hatte, fast völlig beherrscht worden.

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Die 1920er und 30er Jahre: Teil 6: Gründung der Freistempler GmbH.

Im Jahr 1938 wird mit der Gründung der „Freistempler GmbH, Frankfurt am Main“ der Grundstein für den zweiten Zweig des heutigen Unternehmens gelegt, nämlich der späteren „Postalia GmbH“. Die Geschäftsführer dieses Unternehmens waren Karl Ludwig Lehner und Erich Komusin. Sie sollte dieses T&N-Erzeugnis übernehmen und für die Beobachtung der Postvorschriften verantwortlich sein. Die damalige Entscheidung, für das Spezialgebiet POSTALIA eine besondere Vertriebsorganisation zu schaffen, erwies sich als richtig und schuf die Voraussetzung für den Erfolg. Die ersten 5 POSTALIA-Maschinen wurden ab Ende März 1938 in Betrieb genommen. Ab Juli gleichen Jahres wurde die D2 – die deutlich Komusin´s Handschrift trägt – nach eingehender Prüfung durch fünf Oberpostdirektionen vom damaligen Reichspostministerium zur allgemeinen Benutzung zugelassen.

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Die 1920er und 30er Jahre: Teil 5: Erich Komusin und Max Schmeling!

Freitag, 29. November 1935. Während in Berlin die Deutschlandhalle mit seinem Fassungsvermögen von 20.000 Menschen eröffnet wird, machte sich Erich Komusin gemeinsam mit seiner 6 Jahre jüngeren Frau Hildur von seiner neuen Wohnadresse, der Lilicucerisstrasse 39 in Frankfurt am Main auf nach Bremen. Sie hatten Touristenklasse-Tickets für das Passagierschiff „BREMEN“ der Reederei Norddeutscher Lloyd und wollten die Vorweihnachtszeit gemeinsam verleben.

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Die 1920er und 30er Jahre: Teil 4: Die Konkurrenz schläft nicht

1889 in Berlin geboren wuchs Erich Komusin im Arbeiterbezirk Wedding in der Soldiner Strasse 31 auf. Sein Vater Eduard, der eigentlich Schlosser war, betrieb seit 1893 zunächst hier und ab 1896 ein paar Häuser weiter in der Soldiner Strasse 92 erfolgreich eine Furagenhandlung. Nach dem Tod von seinem Schwiegervater übernahm Eduard Komusin 1907 das Grundstück, ließ ein Wohnhaus errichten und zog ein Jahr später mit der Futtermittelhandlung um die Ecke in die Wollankstrasse 64 Ecke Gotenburger Strasse. 1910 verkaufte er sein Geschäft und zog sich ins Privatleben zurück.

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Die 1920er und 30er Jahre: Teil 2: Gründung der Francotyp-Gesellschaft m.b.H

In den 20er Jahren sind Barfreimachungsmaschinen bei einer großen Zahl von Postämtern in Gebrauch; die Gebührensätze werden durch Einsetzen von Zahlentypen in die Freistempel je nach Bedarf gebildet.

Auch für die Auflieferung von Paketen wird an Postschaltern mit sehr starkem Postverkehr zur Barverrechnung der Paketgebühr von Maschinen Gebrauch gemacht. Seit Dezember 1921 sind für diesen Zweck Zählkassen in Betrieb. Die Paketkarten erhalten hierbei in dem sonst für das Aufkleben der Freimarken bestimmten Raum den Aufdruck eines Stempels mit Datum, laufender Kontrolle, Aufgabeort und Gebührenbetrag. Daneben wird gleichzeitig der Reichsadler in Prägedruck eingepreßt.

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